Geschichte

Charles van de Nieuwegiessen und Hans IJzerman kauften 1993 den Bauernhof Het Groot Hontschoten nebst 2 Hektaren Mais- und Weideland.

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Mit einem Bagger wurden künftige Wasserpartien ausgegraben, Windschutzwälle um das Gelände aufgeworfen und Hügel gebildet. Es wurde ein Anfang mit einer Basisbepflanzung auf den Wällen gemacht. Nach einer neunmonatigen Pause wurde Januar 1994 begonnen mit der Anlage der eigentlichen Gärten. Das ist es, was Charles und Hans nach einigem vorsichtigen Drängen über den Ursprung des Projektes erzählen wollen. Aber dabei bleibt es, denn: “Sie sind herzlich willkommen, und einmal unser Gast, bekommen Sie alle Gelegenheit sich die besondere Entwicklung dieser Gärten selber anzuschauen…”

Bereits 1380 wird “Het Hontschoten” (das zu den ältesten Erbgütern in diesem Teil der Niederlande gehörte) erwähnt als Herman van Apeldoorn vom Bischof von Utrecht mit beiden Erbgütern beliehen wurde. Schon 1380 gab es 2 Höfe auf Hontschoten. Von dem ursprünglichen Besitz war vor 1380 schon ein Teil abgespalten und damit entstanden Groot und Klein Hontschoten. Het Hontschoten liegt auf einer natürlichen Anhöhe, einem Ausläufer des Veluwe- Massivs. Der erste Hof dürfte auf dem höchsten Punkt gelegen haben.
Um 1800 war es Napoleon zu verdanken dass der alte Weg Apeldoorn-Deventer als Teil des Weges Amsterdam-Deventer angelegt wurde. Ältere Einwohner von Teuge wissen durch mündliche Überlieferung noch zu erzählen, dass der alte Weg von Twello nach Apeldoorn in der Nähe von Teuge um den Bauernhof “De Bolkhorst” (an dem Bolkhorstweg) in südlicher Richtung verlief und mit einer Kurve nördlich des Hofes Groot Hontschoten weiter über den Veenhuizerweg Richtung Apeldoorn ging um kurz vor dem “Tol” (Zoll) an den heutigen Weg anzuschliessen. Man nannte jenen Teil, wie erzählt wurde, den Napoleonweg. Wenn Sie jetzt über die allerletzte Strecke (die Holthoevensestraat) auf die Gärten zufahren, benutzen Sie eine historische Strecke: den Napoleonweg!

Ab Anfang August 1997 sind die Gärten für das Publikum geöffnet.
Während des Tages der offenen Tür (des offenen Gartentors also) am 31. August 1997 ist die untenstehende Luftaufnahme gemacht worden. Die einzige Wasserpartie war damals der grosse Weiher mit der Gartenlaube. Seitdem ist eine Menge an Natur and Wasser hinzugekommen. Vergleichen Sie die heutige Situation einmal mit dem Bild von damals!

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Seit 1993 haben sich das Mais- und Weideland des Bauernhofes auf erstaunliche Weise verwandelt. Vergleichen Sie die benachbarten Bauernhöfe mit ihren Weiden und Ackerland.
Dieses Land wo Charles und Hans etwas “mit der Natur tun, wo sie wortwörtlich schaffen”, lässt einen nicht unberührt. Die Begeisterung für dieses Paradies und seine Schöpfer wird dem Besucher einleuchten; er wird wiederkommen. Da tut sich was. Die Lebensgärten sind so angelegt dass sich ein Besuch in jeder Jahreszeit lohnt. Warum nicht Freunde und Bekannte eingeladen für einen besonderen Tag. Sie werden belohnt mit jeder Menge positiver Energie und Anregung!